Firmen mit eigenen Websites für Deutschland, Österreich und die Schweiz stehen häufig vor dem Problem, dass die Texte auf den einzelnen Domains identisch sind. Warum sollte der Beschreibungstext für z.B. einen roten Textmarker sich in den drei Ländern auch unterscheiden? Durch die Verwendung ein und desselben Textes auf verschiedenen Websites entsteht jedoch Duplicate Content. Dieser kann für die Auffindbarkeit der einzelnen Websites nachteilig sein. Nun hat Google einen Ansatz vorgestellt, der hier Abhilfe schaffen soll.
Wenn man in den Suchmaschinen zu umkämpften Begriffen eine Top-Position erreichen möchte, kommt man heute an einem nicht vorbei: Backlinks. Google war die erste Suchmaschine, deren Algorithmus den eingehenden Links einer Website ein großes Gewicht bei der Ermittlung der Positionen einräumte. Nicht von ungefähr hieß Google zu ganzen frühen Zeiten auch noch «BackRub», was man flapsig mit «Rückenrubbler» übersetzen kann. Beim «Rückenrubbeln» ermittelt der Algorithmus jene Links, die auf die Website verweisen: die Backlinks. Google misst diesen Links eine so große Bedeutung bei, da sie als Empfehlung für die verlinkte Seite betrachtet werden. Schließlich würde man nur jene Seiten von der eigenen Website verlinken, deren Inhalte man für die eigenen Nutzer als interessant erachtet.
Mit Hilfe der kürzlich implementierten Link-Attribute rel=“author“ und rel=“me“ besteht nun die Möglichkeit, das eigene Google+ Profil mit der eigenen Website zu vernetzen. Anhand dieser Vernetzung ist es Google fortan möglich, alle Beiträge eines Autors dessen Google+ Profil zuzuordnen. Dieses Wissen nutzt Google bereits für die Darstellung der Beiträge in den Ergebnisseiten, in dem direkt neben dem Suchergebnis das Profilbild des Autors dargestellt wird.
Als Facebook Mitte des Jahres auch Web-Ergebnisse in seine interne Suche integrierte, hat sich das soziale Netzwerk damit automatisch zu einem Google Konkurrenten entwickelt. Und im Gegensatz zu bisherigen vermeintlichen Google-Killern wie Wolfram Alpha oder Cuil (wurde mittlerweile schon wieder eingestellt) ist Facebook in dieser Rolle auch wirklich ernst zu nehmen. Im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Google Konkurrenten (inkl. Microsoft) kann Facebook drei Asse aufweisen, die bei der Einführung einer Google-Alternative einen entscheidenden Vorteil darstellen:
» Licht am Ende des Tunnels für Microsofts Bing – Chancen der Kooperation mit Facebook
Vor etwa zwei Wochen hat Google die Einbindung seines Kartendienstes Google Maps in den Suchergebnisseiten überarbeitet. Die Änderungen beziehen sich sowohl auf die Einbindung des Kartenausschnitts als auch auf die zwischen den „normalen“ Suchergebnissen dargestellten drei oder sieben Ergebnisse der lokalen Suche. Insbesondere letzteres, die häufig sehr prominente Darstellung der einzelnen Treffer der lokalen Suche, lässt die hier gelisteten Website-Betreiber auf deutliche Traffic-Zuwächse hoffen.
» Google bindet Ergebnisse seines Kartendienstes Maps noch prominenter in den Suchergebnissen ein
Am Dienstag, 09.11.2010, hat Google eine weitere Neuerung der Websuche offiziell gestartet: “Google Instant Preview” oder auf Deutsch “Google Vorschau”. Wie bei dem Anfang September gestarteten Google Instant handelt es sich auch bei Google Vorschau um eine weiterentwickelte und verbesserte Darstellung der Suchergebnisse, die erst durch das Infrastruktur-Update „Caffeine“ möglich wurde. Mit Google Vorschau hat der Suchende die Möglichkeit, sich eine verkleinerte Voransicht der in den Suchergebnissen gelisteten Websites anzeigen zu lassen, ohne die jeweilige Seite aufzurufen.
Eine besondere Form der Ergebnisdarstellung bei Google sind Sitelinks. Hierbei handelt es sich um zusätzliche Links, welche unterhalb der Suchergebnisse dargestellt werden. Diese Links verweisen auf Sprungstellen innerhalb des ausgespielten Dokuments oder auf andere Unterseiten der ausgespielten Domain. Neben diesen Sitelinks gibt es noch eine weitere besondere Form der Ergebnisdarstellung bei Google: die Ausspielung eines zusätzlichen Links innerhalb des Description-Texts. Bei der Suchanfrage nach “dns domain name” spielt Google ein Ergebnis aus, bei dem beide beschriebenen Darstellungsformen kombiniert sind:
